Holzblasinstrumente



Die Blockflöte:

Die am Mundstück eingeblasene Luft wird von einer Kante, dem Labium gebrochen. Dadurch wird die Luft im Inneren der Flöte zum Schwingen gebracht. Durch Öffnen und Schließen der Grifflöcher regelt der Musiker die Tonhöhe. Durch Überblasen (der Flötist deckt dabei das Daumenloch nur zur Hälfte ab und und bläst kräftiger in das Instrument hinein) erklingen alle Töne eine Oktav höher.

Man unterscheidet je nach Bauweise mittelalterliche, Renaissance-, Barock- und moderne Flöten. Die Baugröße reicht von der ca. 16 cm kurzen Garkleinflöte bis hin zum 128 cm langen Großbass. Die gebräuchlichsten Größen sind die Sopran- und die Altflöte.

Altersempfehlung*: ab 5 Jahren
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Die Querflöte:

Die Querflöte besteht aus drei Rohrteilen: Kopf(stück), Mittelstück und Fuß(stück). Um einen Ton zu erzeugen richtet der Spieler seinen Atem gegen die Kante des Anblasloches und bringt damit die Luft im Inneren der Flöte zum Schwingen.

Das Mittelstück und der Fuß enthalten die Tonlöcher und den Klappenmechanismus, mit deren Hilfe der Spieler die Tonhöhe bestimmt.

Querflöten wurden bis vor 150 Jahren aus Holz hergestellt. Deshalb zählt die moderne Querflöte nach wie vor zu den Holzblasinstrumenten. Heutzutage werden hauptsächlich Silber, Gold, manchmal aber auch Platin verwendet.

Nicht zuletzt ist die Querflöte auf Grund ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten (z.B. im Sinfonieorchester, im Blasorchester, in der Kammermusik sowie als Soloinstrument) ein sehr beliebtes Instrument. Die stilistische Bandbreite reicht dabei von der klassischen Musik bis hin zur Pop- und Jazzmusik.

Altersempfehlung*: ab 8 Jahren
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Die Klarinette:

Die Klarinette besteht aus fünf Teilen: Das am Mundstück befestigte Rohrblatt wird durch den Luftstrom des Musikers zum Schwingen angeregt und bildet somit den eigentlichen Tonerzeuger. Darunter befindet sich ein als Birne bezeichnetes kurzes Zwischenstück, dass dem Spieler die Stimmung des Instrumentes ermöglicht. Dann folgen Ober- und Unterstück mit den Tonlöchern und dem Klappenmechanismus zur Bestimmung der Tonhöhe, sowie der Trichter am unteren Instrumentenende, der für den Klang der tiefsten Töne verantwortlich ist.

Bei der Klarinette haben sich zwei Systeme etabliert, das deutsche System und das Böhmsystem, die sich hinsichtlich Grifftechnik und Klang zum Teil deutlich unterscheiden. Die Klarinette gibt es in verschiedensten Größen, die gebräuchlichste ist die sogenannte B-Klarinette (sie erklingt einen Ganzton tiefer als notiert).

Altersempfehlung*: ab 8 Jahren
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Das Saxophon:

Das Saxophon wurde 1840 vom Belgier Adolphe Sax erfunden. Obwohl der Korpus des Saxophons aus Metall besteht, gehört es zur Gattung der Holzblasinstrumente, da es wie die Klarinette ein Rohrblatt zur Tonerzeugung verwendet. Der nachfolgende, geschwungene S-Bogen verbindet das Mundstück mit dem Korpus, dessen 20 Tonlöcher mit Klappen abgedeckt sind und mit deren Hilfe der Spieler die Tonhöhe bestimmt. Die meisten Saxophone haben einen nach oben aufgebogenen Schalltrichter.

Die gebräuchlichsten Größen sind das Altsaxophon und das Tenorsaxophon, wobei besonders das Altsaxophon auf Grund seiner Größe und seines Gewichts gut für Kinder und Jugendliche geeignet ist.

Altersempfehlung*: ab 8 Jahren
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* Die Altersempfehlung ist eine sehr „vage“ Angabe. Besonders unter Einbezug der individuellen Disposition jedes Kindes kann es erhebliche Abweichungen von der empfohlenen Angabe geben. Nutzen Sie die Beratung durch unsere geschulten Lehrkräfte!




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